2026 Eurovelo15-2

Eurovelo 15 Tag 9 – Luxusgarage im Pentahotel

Nach 88 Kilometer erreichen wir gegen 15.30 Uhr den Nordrand von Lüttich und geraten voll in den Feierabendverkehr. Großes Tohuwabohu. Jede*r möchte als erstes zuhause sein. Ampelrot scheint lediglich eine unverbindliche Empfehlung zu sein. Dennoch verhalten sich die Autofahrer uns gegenüber sehr rücksichtsvoll, selbst wenn sie als Folge hinter uns herschleichen müssen. In mehreren Serpentinen fahren wir steil hinab ins Stadtzentrum, wo es noch schlimmer wird. Alles rennet, rettet, flüchtet. Nahe dem Busbahnhof verabschieden wir uns aus diesem Chaos und fahren auf einer schmalen, wenig befahrenen Straße gen Hotel.

Bei der Planung der Übernachtung hatte ich rund ein Dutzend Hotels angefragt, natürlich auch nach einem angemessenen Platz für das Bambuk. Die Mitarbeiter des Pentahotels antworteten nicht nur sehr schnell, sondern versprachen auch, das Bambuk in einem „größeren Raum unterzubringen“.

Und nicht nur unser Bambuk, sondern auch wir wurden auf das Herzlichste begrüßt. Das Zimmer ist exzellent und wirkt runderneuert. Die Klimanlage arbeitet effektiv und leise. Die Matratze hat die richtige Härte. Was will man mehr?

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