2026 Eurovelo15-2

Eurovelo 15 Tag 8 – Nach Belgien, also!

Das Frühstück im Hotel Breitner ist sehr gut. Die Service-Mitarbeiter bereiten auf Wunsch ganz frisch Spiegel- und Rührei, Pancakes und Omelettes zu. Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend. Das Zimmer ist putzig, wenngleich manches in die Jahre gekommen zu sein scheint. Auch die Lage ist exzellent. Dennoch würden wir dort kein Zimmer mehr buchen, zumindest nicht im Hochsommer. Ich sage nur ein Wort: Mücken. Die Wahl in der Nacht ist ersticken oder erstochen. So verlassen wir das Hotel mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Richtung Belgien.

Rotterdam wirkt wie ausgestorben, kaum Verkehr, kaum Menschen. Unser Weg führt uns über die Erasmusbrug in Richtung Dordrecht. Auch dort ruht scheinbar noch alles. Bis Breda hat die Umgebung überwiegend städtischen Charakter und in dieser Stadt steppt der Bär. Alle Geschäfte haben geöffnet, obwohl es Sonntag ist und es herrscht jede Menge Trubel. Die Strecke zwischen Breda und Baarle ist der schönste Teil der Etappe. Die kleine Stadt liegt zwar nicht genau auf der heutigen Grenze zwischen Niederlande und Belgien, ist aber dennoch als Exklave zweigeteilt. Die Grenze geht manchmal sogar mitten durch Häuser. Häuser die zu Belgien gehören, tragen eine Hausnummer mit belgischer Flagge. Niederländische Hausnummern sind in Rot-weiß-blau gehalten. Das Foto mit dem Bambuk auf der Grenze entstand dort. Auch nach Baarle führt die Fahrt durch eine landschaftlich schöne Region, geradezu medidativ sind wir unterwegs, wenngleich viele Menschen auf ihren Rädern unterwegs sind.

Nach 114 Kilometer erreichen wir Mol. Das Hotel Huron wirkt äußerlich unscheinbar, ist innen aber auf dem neuesten Stand. Das Bambuk kommt in einer großen Fahrradgarage unter – nachdem ich ein paar Normalräder etwas platzsparender platziert habe. Wir speisen zum Abschluss des Tages im chinesischen Restaurant gegenüber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert