2026 Eurovelo15-2

Eurovelo 15 Tag 5 – Freundlichkeit ist eine Zier …

… doch weiter kommt man ohne ihr. Manch Dienstleister*in scheint das zu denken. Kennen Sie das: Als Kunde König/Bittsteller triffst du einen Menschen, der etwas für dich tun kann und bekommst einen Blick á la „Jetzt muss ich schon wieder etwas tun“?

Ein Hotel kann noch so toll sein, wenn du aber gleich zu Beginn einer unfreundlichen Rezeptionistin begegnest, hat das Hotel schon verloren. Sie toppt das aber noch. Auf die Frage, wo ich das Bambuk verstauen kann (hatten wir im Vorfeld extra abgecheckt und auch verbindlich zugesichert bekommen), antwortet sie: „Ich glaube nicht, dass es in unsere Fahrradgarage passt.“

Ab da drehen wir uns im Kreis. Ich möchte probieren, ob ich das Bambuk reinbekomme. Sie zeigt wortlos auf das Kartenterminal, sprich will Geld. Ich bestehe auf erst ausprobieren. Sie sagt, ich käme mit der Zimmer-Keycard hinein, die ich aber erst bekomme, wenn ich bezählt hätte. Also habe ich verloren.

Letztlich endet es wie ein Hornberger Schießen. Das Bambuk hineinzubekommen ist kein Problem. Die Fahrradgarage ist riesig.

Den Abend haben wir mit zehn Kilometer Laufen und Walken beschlossen – bewundert von etlichen Gästen, die auf dem Weg zu ihren Zimmern am Fitnessraum vorbeikommen. Gut, Späßle gemacht. Wir haben doch lieber die Bar bevorzugt und bei einem Liefmans und einem Swinckels Pläne geschmiedet.

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