FQ Tag 6 – Erstens kommt es anders …
… und zweitens als man denkt oder – Aus sechs Stunden mach‘ 54 Minuten.
Unsere Etappe endet, kaum aus Weiden raus, nach circa fünf Kilometer. Es quietscht sehr laut, das Treten geht schwer und „stotternd“. Wir machen kehrt zum nächsten Fahrradladen. Der Fahrradmechaniker kann leider auch nicht weiterhelfen, höchstens schätzen, dass es „etwas Größeres“ sei.
Ich rufe Anton Simonov an. Er nimmt nicht ab, was nicht verwundert, da er gerade auf der SightCity Frankfurt – der weltweit größten Fachmesse für Hilfsmittel und Lösungen für blinde und sehbehinderte Menschen ausstellt.
Doch kurze Zeit später ruft er zurück – einfach ein sehr guter Service. Wir versuchen, den Fehler einzugrenzen, aber Ferndiagnose kann da auch nicht viel helfen. Danke, Anton!
So kontaktieren wir unseren Haus-Hund-und-Katzenhüter, der sich sofort auf den Weg nach Weiden macht. Wir schieben das Bambuk zusammen und packen es ins Auto. Es nimmt den Weg nach Hause. Danke, Rudi!
Wir nehmen den Zug nach Regensburg, da unser Hotelzimmer nicht mehr storniert werden kann, und genießen einen Tag in der schönen, südländisch anmutenden Stadt.
So macht man aus sechs Stunden Radeln 54 Minuten Zugfahrt.
