2026 Fränkische Quellentour

FQ Tag 5 – Wunderschöööön von den Quellen nach Weiden: der Fichtelnaabradweg

12% abwärts nachdem wir den Ochsenkopf hinter uns gelassen haben, der Sonne und der wunderschönen Landschaft entgegen. Die heutige Strecke hat Seelenschmeichlerqualitäten. Es sind viele Fotos entstanden, dabei habe ich mich schon zurück gehalten. Dieser Radweg bekommt von mir die Note 1. Sehr abwechslungsreich geht es fast immer, zumindest in der Nähe der Fichtelnaab, die später zur Waldnaab wird, am seichten Flüßchen entlang. Kaum zu glauben, an der Quelle eher ein Rinnsal, dann doch ein lebendiger Wasserlauf, der sich fein in die Landschaft schmiegt. Der Radweg verläuft viel im Schatten, über verschiedene kleine und auch zum Teil schmale Brückle, dann wieder durch Wiesen und Felder. Blühende Kastanienbäume, Rhododendri in allen möglichen Farben, Margeritten, Mohnblumen/ und Wiesenblumen. Wir sehen sogar einen Fuchs, der sich im Graben versteckt. Es geht oft kurvig mal bergauf und wieder bergab, der Akku darf neben unseren Beinen feste werkeln. Kurz vor Weiden ist die Beschilderung nicht mehr so toll. Über Schotterwege geht es durch die Natur Richtung Hotel. Fazit: ein Traumradlweg, der alle Sinner erfreut.Wunderschön!

Gegen Mittag gönnen wir uns eine Pause in einer Bäckerei. Koffein und ein Schokocroissant geben wieder Kraft. Kaum sind wir am pausieren schneit viel Kundschaft herein. Wir nennen es ‚Clifden Syndrom‘: Wir kommen an, nichts los. Kaum sitzen wir, strömen die Menschen. Wir sollten uns das patentieren lassen. Das witzige an dieser Bäckerei ist das Drive in-Fenster: mit dem Auto vorfahren, bestellen und mit einem Laib geschnitten Brot weiter fahren. So kann es auch gehen.

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