2025 Pilger-Iller-Wertach

Tag 7 – Entspanntes Fahren mit Guide

Der Wetterbericht droht mit Gewitter und jeder Menge Nässe am Nachmittag. Also wollen wir so früh wie möglich losfahren. Das klappt aber nicht, denn das vor dem Hotel geparkte Bambuk erregt Aufsehen. Wir unterhalten uns eine Weile mit einem älteren Ehepaar, das in der Nacht die gleichen Erfahrungen machen musste wie wir. So kommen wir doch nicht früher weg als sonst. Wir wollen uns mit Bernd Meckel, Vorsitzender des ADFC Landsberg, treffen, der unter anderem auch als Tour Guide unterwegs ist. Ihn habe ich kennengelernt, nachdem ich den „Job“ als Landescodierbeauftragter des ADFC Bayern übernommen hatte.

Wir treffen uns auf halbem Weg zwischen Kaufbeuren und seinem Wohnort. Bernd ist ein freundlicher und offener Mensch und fortan führt er uns. Da der Radweg direkt an der Wertach weiterhin eine so schlechte Qualität besitzt, bleiben wir ihr fern und fahren auf wenig befahrenen, weitgehend ebenen Nebenstraßen. Das Bambuk dankt es uns mit geringem Durst, so dass unser alter, kleiner Akku mit 38,4 Kilometer fast an seine besten Zeiten herankommt. Erst kurz hinter Siebnach am Wirtshaus beim Füchsle macht der Akku schlapp. Das macht auch nichts, denn hier wollen wir ohnehin auf ein isotonisches Getränk einkehren. Wir unterhalten uns noch lange, bevor sich unsere Wege trennen: Bernd fährt wieder nach Hause und wir weiter nach Augsburg.

Als Pilot habe ich die Fahrt mit Bernd besonders genossen, denn ich musste mich um nichts kümmern – außer die Schlaglöcher auf den wenigen schotterigen Wegstücken zu umfahren, auf die Bernd mich auch noch aufmerksam machte.
Allein unterwegs machten wir dann doch noch einmal Bekanntschaft mit einem heftig geschotterten Weg, aber das war der letzte für diese Tour.
Die Pferdebremse auf dem Vorschaubild trafen wir übrigens beim Füchsle.

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