Der Winter geht, das Bambuk kommt
Tja, Winter. Seit ich in Mittelfranken wohne, habe ich (gefühlt) nur selten einen Winter erlebt, der den Namen verdient hätte. Winter, das ist für mich Schnee, Schnee, Schnee und Temperaturen deutlich unter Null.
Dafür haben wir am ersten wärmeren Tag das Bambuk und den Hundehänger aus dem Winterschlaf geholt, um die erste Tour des Jahres zu drehen. Kaum war der Hänger aufgefaltet, saß auch schon der Hund drin. Die Tour führte uns nach Ansbach.
Die halbe Strecke bis dahin hat der Hund gebellt – und am vorderen Gitter gekratzt. Mehr zu diesem Problem finden Sie in der Rubrik „Tipps und Tricks“ und mit Croozer muss ich mich wohl auch mal unterhalten.
Hund und Hänger dabei zu haben, bedeutet stets, dass der Akku schnell leer ist – insbesondere, wenn man Höhen erklimmen muss. Und das ist auf jeden Fall der Fall, wenn man mal nicht entlang der Rezat fährt. Die Steigung von Neudorf nach Steinersdorf hat 12% – für normale Fahrräder und halbwegs fitte Radler kein Problem. Für das Bambuk und seine Fahrer eine Herausforderung. Steigungen jeglicher Art sind generell anstrengender als auf einem gewöhnlichen Fahrrad. Ein Bambuk, zwei Menschen, Gepäck – da kommt schnell eine Viertel Tonne zusammen, die am Berg fast unwiderstehlich nach unten zieht.
Zurück in Ansbach besuchen wir einen Freund. Der Akku gibt wenige Meter davor auf. Zum Glück haben wir das Ladegerät dabei.
Am Ende des Tages stehen 48 km zu Buche. Der Schnitt lag bei knapp 20 km/h. Doch recht annehmbar für die erste Tour nach diesem harten Winter.
